News zur Schuldnerberatung
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Schuldnerberatung pro-aktiv Lüneburg
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Aktuelle News der Schuldnerberatung Lüneburg

pro-aktiv Blog!

Starker Anstieg von Privatinsolvenzen erwartet

 

15. Oktober 2020

 

Für 2021 erwarten Experten einen deutlichen Anstieg bei den Privatinsolvenzen. Das geht aus einer Studie der Wirtschaftsauskunftei Crif Bürgel hervor.

 

Danach würden aufgrund der Regelungen und Hilfen des Staates in 2020 zwar weniger Insolvenzen als im Vorjahr zu sehen sein. Seit dem 1. Oktober 2020 gilt aber für zahlungsunfähige Unternehmen wieder die Insolvenzantragspflicht. Ab dem 1. Januar 2021 gilt diese dann auch wieder für überschuldete Unternehmen.

 

Das Institut geht demnach davon aus, dass im 4. Quartal eine Insolvenzwelle beginnt, die weit in das Jahr 2021 hineinreicht. Auch soll es infolge der Firmeninsolvenzen zu vermehrten Privatinsolvenzen kommen, die auch durch den Wegfall von wirtschaftlichen Rettungsmaßnahmen verstärkt würden.

 

Die Wartezeiten bei den Verbraucherzentralen hätten sich zum Teil verdoppelt, weil auch sehr viele Solo-Selbständige immer häufiger betroffen sind. Die Schuldnerberatung pro-aktiv in Lüneburg bietet durch zusätzliche Termine weiterhin kurzfristige Beratungstermine ohne lange Wartezeiten an.

 

In Deutschland gelten schon jetzt 6,8 Millionen Bürger als überschuldet. Dabei schneidet Niedersachsen mit 68 Insolvenzen pro 100.000 Einwohner durchschnittlich ab. Etwas besser sieht es in Hamburg mit 56 und Schleswig-Holstein mit 61 Insolvenzen pro 100.000 aus. Viel schlechter dagegen ist die Situation in Bremen mit 90 Insolvenzen pro 100.000 Einwohner

 

 

100.000 Privatinsolvenzen  in 2021 befürchtet

 

03. September 2020

 

Privatinsolvenzen sollen in den kommenden Monaten und im Jahr 2021 bedingt durch die Corona-Pandemie deutlich zunehmen. Laut einer Studie des Informationsdienstleisters Crif Bürgel werden im kommenden Jahr rund 100.000 Menschen von einer Privatinsolvenz betroffen sein. Das wäre eine deutliche Steigerung von 13.000 Verbraucherinsolvenzen im Vergleich zu 2019.

 

In Deutschland gelten schon jetzt etwa 6,8 Millionen Menschen als überschuldet. Nach der Studie sorgt der Schock auf der Einkommensseite für ein erhöhtes Risiko einer Privatinsolvenz.

Besonders betroffen sind Soloselbstständige und Honorarkräfte aus unterschiedlichsten Branchen, die plötzlich ihr komplettes Einkommen verloren haben und so unerwartet in eine finanzielle Schieflage geraten.

 

Regional sind der Studie zufolge im ersten Halbjahr 2020 die nördlichen Bundesländer stärker von privaten Insolvenzen betroffen als die südlichen. Vorne liegt Bremen mit 90 Fällen auf 100.000 Einwohner, danach kommt Niedersachsen mit 68 Fällen.

 

 

Bundesfinanzhof bestätigt Pfändungsschutz für Corona-Soforthilfe

 

01. September 2020

 

Der Bundesfinanzhof hat das Urteil aus der ersten Instanz vom Landgericht Münster bestätigt, nachdem Corona-Hilfen nicht wegen alter Schulden vom Finanzamt eingezogen werden dürfen.

Die Soforthilfen für Selbständige und Freiberufler dürfen also nicht vom Finanzamt gepfändet werden, denn die Unterstützung dient dazu unmittelbare wirtschaftliche Engpässe, die durch die Pandemie ausgelöst wurden, abzufedern. 

 

Betroffene Schuldner, denen das Finanzamt wegen alter Steuerschulden gänzlich oder teilweise die Soforthilfeleistung oder die Überbrückungshilfe gepfändet hat, können sich jetzt auf den Beschluss des Bundesfinanzhofs berufen. Beim Finanzamt sollte die Freigabe des gepfändeten Betrags beantragt werden und zur Begründung sollte das Aktenzeichen genannt werden (BFH) (Az.: VII S 23/20).

 

 

Corona-Soforthilfe darf nicht gepfändet werden

 

19.  Mai 2020

 

Das Finanzamt darf ein Konto mit Geldern aus der Corona-Soforthilfe nicht pfänden. Das geht aus einer Entscheidung des Finanzgerichts Münster hervor. Die Corona-Soforthilfe sei zur Milderung der finanziellen Notlage da, nicht um Gläubigeransprüche zu befriedigen, die vor März 2020 entstanden sind, stellte das Gericht klar (Az.: 1 V 1286/20 AO, Beschluss vom 13. Mai 2020).

 

Wegen der Corona-Krise hatte der Unternehmer Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmer und Solo-Selbständige in Höhe von 9000 Euro beantragt und auf sein Konto erhalten. Die Bank verweigerte aber wegen der Pfändungsanordnung die Auszahlung an den Mann. Das Gericht verpflichtete jetzt das Finanzamt per Dringlichkeitsverfahren, die Kontenpfändung bis zum 27. Juni 2020 einzustellen. Das Finanzamt hatte zwar im November 2019 die Pfändung angeordnet, bekommt auf die Corona-Hilfe aber keinen Zugriff.

 

 

Öffnungszeiten der Schuldnerberatung bleiben unverändert!

 

18. April 2020

 

Auch während der Corona-Krise bleibt unser Büro der Schuldnerberatung Lüneburg für Sie offen.

 

Wir sind für Sie wie bisher von Montag bis Donnerstag von 9 Uhr bis 16 Uhr und am Freitag von 9 Uhr bis 15 Uhr da. Die Termine können Sie per Telefon in diesen Zeiten und per Mail rund um die Uhr anfragen.

 

Um eine sichere Beratung für Sie und uns zu gewährleisten, finden die Beratungstermine in der Schuldnerberatung derzeit per Telefon und E-Mail statt.

 

Ihre Unterlagen können Sie zu unseren Bürozeiten bei uns in der Lise-Meitner Straße 2 in Lüneburg einreichen.

 

Bleiben Sie gesund!

 

 

Privatinsolvenz: Verkürzung der Restschuldbefreiung auf 3 Jahre

 

06. April 2020

 

Schrittweise Einführung geplant

 

Ab dem 17. Juni 2022 soll das geplant Gesetz gelten, aber schon jetzt schrittweise eingeführt werden. Hintergrund ist eine EU-Restrukturierungs- und Insolvenzrichtlinie, die in nationales Recht umgesetzt werden soll.

 

Dazu gibt es aktuell eine Veröffentlichung des Referentenentwurfes des Bundesjustizministeriums, die das Gesetzesvorhaben beschreibt.

 

Nach diesem Entwurf kann man davon ausgehen, dass die Restschuldbefreiungen schrittweise von 6 Jahren auf drei Jahre verkürzt werden und somit das Gesetz rückwirkend gelten wird. Das bedeutet ganz praktisch, dass eine eingereichte Privatinsolvenz beispielweise am 17. Januar 2020 neuerdings 5 Jahre und sechs Monate dauert, am 17. Juli 2020 dann nur noch 5 Jahre, am 17. Juli 2021 lediglich nur noch vier Jahre. Ab dem 17. Juli 2022 sind es schließlich die anvisierten 3 Jahre.

 

Was die bisherigen Verkürzungsmöglichkeiten betrifft ändert sich bislang nichts. Sie werden aber dann entfallen, wenn das neue Gesetz am 17. 7. 2022 die komplette Gültigkeit bekommt. Mit der Verabschiedung des Gesetzes ist in Deutschland für den Herbst 2020 zu rechnen.

 

Wichtig ist auch, dass das neue Gesetz auch einen erneuten Antrag auf Restschuldbefreiung erst nach 13 Jahren anstatt nach 10 Jahren möglich machen soll. Zudem sollen Informationen über die Restschuldbefreiung bei Auskunfteien wie der Schufa nach einem anstatt drei Jahren gelöscht werden.

 

Für die Beratungspraxis bedeutet dies für verschiedene Konstellationen bei Schuldnern neue Auswirkungen und auch bei außergerichtlichen Einigungen wird dies zu Veränderungen führen.

 

Wir beraten Sie gerade auch in Bezug auf diese Änderungen mit Weitsicht und Kompetenz.

 

 

 

Schuldnerberatung pro-aktiv Lüneburg

Lise-Meitner-Straße 2
21337 Lüneburg

 

Telefon: 04131 / 400 40 60

 

E-Mail: info@schuldnerberatung-proaktiv.de

 

Gut erreichbar:
 
- 8 min zu Fuss vom Zentrum und vom Bahnhof.
 
- Buslinie 5005, Haltestelle Konrad-Zuse-Allee
 
- Parkplätze sind vorhanden
 
- in der Nähe vom Filmpalast Lüneburg und gleich neben Carglass

 

Rufen Sie einfach an oder senden sie uns eine Mail

info@schuldnerberatung-proaktiv.de.

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Starker Anstieg von Privatinsolvenzen erwartet

 

15. Oktoberr 2020

 

Für 2021 erwarten Experten einen deutlichen Anstieg bei den Privatinsolvenzen. Das geht aus einer Studie der Wirtschaftsauskunftei Crif Bürgel hervor.

 

Danach würden aufgrund der Regelungen und Hilfen des Staates in 2020 zwar weniger Insolvenzen als im Vorjahr zu sehen sein.

Seit dem 1. Oktober 2020 gilt aber für zahlungsunfähige Unternehmen wieder die Insolvenzantragspflicht.

Ab dem 1. Januar 2021 gilt diese dann auch wieder für überschuldete Unternehmen.

 

Das Institut geht demnach davon aus, dass im 4. Quartal eine Insolvenzwelle beginnt, die weit in das Jahr 2021 hineinreicht.

Auch soll es infolge der Firmeninsolvenzen zu vermehrten Privatinsolvenzen kommen, die auch durch den Wegfall von wirtschaftlichen Rettungsmaßnahmen verstärkt würden.

 

Die Wartezeiten bei den Verbraucherzentralen hätten sich zum Teil verdoppelt, weil auch sehr viele Solo-Selbständige immer häufiger betroffen sind.

Die Schuldnerberatung pro-aktiv in Lüneburg bietet durch zusätzliche Termine weiterhin kurzfristige Beratungstermine ohne lange Wartezeiten an.

 

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100.000 Privatinsolvenzen  in 2021 befürchtet

 

03. September 2020

 

Privatinsolvenzen sollen in den kommenden Monaten und im Jahr 2021 bedingt durch die Corona-Pandemie deutlich zunehmen.

 

Laut einer Studie des Informationsdienstleisters Crif Bürgel werden im kommenden Jahr rund 100.000 Menschen von einer Privatinsolvenz betroffen sein.

 

Das wäre eine deutliche Steigerung von 13.000 Verbraucherinsolvenzen im Vergleich zu 2019.

 

 

Bundesfinanzhof bestätigt Pfändungsschutz für Corona-Soforthilfe

 

01. September 2020

 

Der Bundesfinanzhof hat das Urteil aus der ersten Instanz vom Landgericht Münster bestätigt, nachdem Corona-Hilfen nicht wegen alter Schulden vom Finanzamt eingezogen werden dürfen.

 

Die Soforthilfen für Selbständige und Freiberufler dürfen also nicht vom Finanzamt gepfändet werden, denn die Unterstützung dient dazu unmittelbare wirtschaftliche Engpässe, die durch die Pandemie ausgelöst wurden, abzufedern. 

 

 

Corona-Soforthilfe darf nicht gepfändet werden

 

19.  Mai 2020

 

Das Finanzamt darf ein Konto mit Geldern aus der Corona-Soforthilfe nicht pfänden.

 

Das geht aus einer Entscheidung des Finanzgerichts Münster hervor. Die Corona-Soforthilfe sei zur Milderung der finanziellen Notlage da.

 

 

Öffnungszeiten der Schuldnerberatung Lüneburg bleiben unverändert!

 

18. April 2020

 

Auch während der Corona-Krise bleibt unser Büro der Schuldnerberatung Lüneburg für Sie offen.

 

Wir sind für Sie wie bisher von Montag bis Donnerstag von 9 Uhr bis 16 Uhr und am Freitag von 9 Uhr bis 15 Uhr da.

 

Die Termine können Sie per Telefon in diesen Zeiten und per Mail rund um die Uhr anfragen.

 

Um eine sichere Beratung für Sie und uns zu gewährleisten, finden die Beratungstermine in der Schuldnerberatung derzeit per Telefon und E-Mail statt.

 

Ihre Unterlagen können Sie zu unseren Bürozeiten bei uns in der Lise-Meitner Straße 2 in Lüneburg einreichen.

 

Bleiben Sie gesund!

 

Privatinsolvenz:

Verkürzung der Restschuldbefreiung auf 3 Jahre

 

6. April 2020

 

Schrittweise Einführung geplant

 

Ab dem 17. Juni 2022 soll das geplant Gesetz gelten, aber schon jetzt schrittweise eingeführt werden.

 

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